Die Geburt eines Kindes sorgt für zahlreiche Neuerungen im jungen Elternhaus, an formale Auswirkungen auf die anrechenbaren Rentenzeiten und die späteren Leistungen durch den Rentenversicherungsträger wird nur selten gedacht. Gerade wenn beide Eltern zeitgleich planen, die Elternzeit zu beanspruchen und sich anfangs alleine um ihren Nachwuchs zu kümmern, sind die Auswirkungen auf spätere Rentenleistungen jedoch groß. Ein rechtzeitiges Informieren bewahrt davor, Abstriche bei der Altersrente fürchten zu müssen.

Auswirkungen auf die gesetzliche und private Rentenversicherung erkennen

Entschließt sich ein Elternteil für den Bezug von Elterngeld anstelle der gewohnten Ausübung einer Erwerbstätigkeit, wird die Phase der Kinderbetreuung im gesetzlichen Rentensystem angerechnet.Eine Lücke im persönlichen Versorgungsplan tritt nicht ein, als Grundlage für die Renteneinzahlung wird der aktuelle Durchschnittsverdienst in der Bundesrepublik herangezogen. Die Anrechnungszeiten für das persönliche Rentenkonto können maximal drei Jahre betragen, unabhängig davon, ob mehrere Kindern betreut und häufiger Erziehungsgeld bezogen wurde. Nehmen beide Eltern parallel eine Auszeit, muss die Anrechnung auf das Rentenversicherungssystem aufgeteilt werden. Die hälftige Verteilung ist durch die Regelung des Durchschnittseinkommens nicht immer sinnvoll, das geringer verdienende Elternteil sollte stärker profitieren.

Auswirkungen auf den Versicherungsschutz erkennen

Wurde ein privater Rentenvertrag abgeschlossen, ist dieser wie gewohnt über monatliche Beiträge zu finanzieren, direkte Auswirkungen auf die späteren Rentenleistungen sind nicht zu fürchten. Dennoch können Elternzeiten je nach Verdienst zu Einbußen in der gesetzlichen Rentenleistung führen, die zusätzliche Versorgungslücke sollte privat geschlossen werden. Als Versicherungsmakler München stehen wir Ihnen gerne für eine professionelle Beratung zur Seite, um rechtzeitig vorzubeugen und unbeschwert die Ankunft des neuen Erdenbürgers zu genießen.