Berufsunfähigkeitsversicherung2020-04-17T09:22:29+02:00

Beratung zur Beruf­s­unfähigkeits­­versicherung

  • Finanzielle Absicherung bei Berufsunfähigkeit durch monatliche Rente

  • Laut Statistik wird jeder Vierte im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig

  • Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht für den Lebensunterhalt meist nicht aus

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Ihr finanzieller Schutz bei Berufsunfähigkeit

Ihre Arbeitskraft sichert Ihnen Ihr Einkommen. Aber was passiert, wenn Sie beispielsweise durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit Ihren jetzigen Beruf plötzlich nicht mehr ausüben können? Dann wird das Geld schnell knapp und zu den gesundheitlichen Problemen kommen noch finanzielle hinzu. Denn bei einer dauerhaften Erwerbsunfähigkeit deckt die gesetzliche Erwerbsminderungsrente in der Regel nur ca. ein Drittel (17 – 34 %) Ihres letzten Nettogehaltes ab. Davon müssen Sie noch Steuern, Krankenkassenbeiträge und Abschläge zahlen. Zudem wird Ihnen die Rente nur dann voll ausgezahlt, wenn Sie keine Tätigkeit länger als drei Stunden ausüben können.

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung dagegen gibt Ihnen Schutz und finanzielle Sicherheit in Zeiten, in denen Sie diese am nötigsten brauchen. Deshalb gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Vorsorgeversicherungen. Sie sorgt dafür, dass Sie beim Verlust Ihrer Arbeitskraft Ihren Lebensstandard weiterhin halten können. Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente liegt meist bei 70 bis 80 % Ihres bisherigen Nettoeinkommens. Außerdem wird sie in der Regel früher ausgezahlt. Mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung haben Sie bereits einen Anspruch auf die Berufsunfähigkeitsrente, wenn Sie ihren letzten Beruf auf Dauer zu 50 % nicht mehr ausüben können.

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Ist eine Berufs­unfähigkeits­versicherung sinnvoll?

Die einfache Antwort lautet: Ja! Selbst unabhängige Verbraucherzentralen und Stiftung Warentest raten jedem Erwerbstätigen zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn die Zahlen sprechen für sich. Laut der deutschen Rentenversicherung wird jeder vierte Berufstätige in Deutschland im Laufe seines Arbeitslebens ganz oder zeitweise erwerbs- oder berufsunfähig. Dabei betrifft Berufsunfähigkeit nicht nur Menschen in Risikoberufen, sondern sie kann wirklich jeden treffen. Auch in jungen Jahren. Bereits jeder Zehnte Erwerbstätige wird vor dem 40igsten Lebensjahr berufsunfähig. Hauptursachen für den Verlust der Arbeitskraft sind in Deutschland: Psychische Krankheiten (z. B. Burnout oder Depressionen) und Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. durch einseitige Büroarbeit). Das Risiko wegen eines Unfalls seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können, liegt dagegen bei nur 9,4 %.

Unser Tipp: Gerade als Berufsanfänger, Selbstständiger oder Freiberufler sollten Sie zu Ihrem eigenen Schutz eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Denn Sie trifft eine Berufsunfähigkeit finanziell besonders hart, da Sie in der Regel keinen staatlichen Rentenanspruch haben.

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Checkliste für den Abschluss einer starken Berufs­unfähigkeits­versicherung

Die monatliche Beitragshöhe hängt von verschiedenen Faktoren ab.

  • Alter:  Je früher man eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließt, desto niedriger sind die monatlichen Beiträge.
  • Beruf: Die Versicherungen teilen die Berufe in verschiedene Risikogruppen ein. Das führt zu unterschiedlichen Risikozuschlägen. Diese haben Auswirkungen auf die Tarife.
  • Versicherungssumme: Die Rentenhöhe beeinflusst die Beitragskosten. Sie sollte Ihrem individuellen Lebensstandard entsprechen. Faustregel: ca. 80 % des Nettoeinkommens.
  • Laufzeit: Unsere Empfehlung lautet, die Berufs­unfähigkeits­versicherung bis zum Beginn der Altersrente (65. oder 67. Lebensjahr) abzuschließen.
  • Gesundheitszustand: Ihre Gesundheit hat Einfluss auf die Beitragshöhe. Beim Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung müssen Sie eine Gesundheitsprüfung machen. Vorerkrankungen haben dabei Einfluss auf die Tarifhöhe. Unsere unabhängigen Versicherungsmakler helfen Ihnen beim richtigen Beantworten der Gesundheitsfragen. Diese müssen unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden!
  • Spezielle Tarife: Für Berufseinsteiger, Studenten, Beamte oder Ärzte gibt es spezielle Tarife. Wichtig ist es, dass Ihre Police die Nach­versicherungs­garantie enthält. Damit bleibt Ihre Versicherung flexibel.
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Häufige Fragen zur Berufs­unfähigkeits­versicherung

Was ist die optimale Laufzeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung?2020-03-31T11:27:29+02:00

Die BU-Laufzeit hat Einfluss auf die monatlichen Beiträge. Eine kurze Laufzeit senkt zwar die Kosten, macht aber in der Regel wenig Sinn. Allgemein gilt, dass die Versicherung bis zum Beginn der Altersrente laufen sollte.

Wann gelte ich als berufsunfähig?2020-03-31T11:26:04+02:00

Je nach Tarif werden Sie als berufsunfähig eingestuft, wenn Sie Ihren aktuellen Beruf zu maximal 50 % ausüben können. Die Berufsunfähigkeit muss jedoch mindestens sechs Monate ununterbrochen andauern und muss von einem Arzt festgestellt werden. Das Attest müssen Sie bei der Versicherungsgesellschaft einreichen. Sie erhalten dann die BU-Rente in der Höhe Ihrer vereinbarten Versicherungssumme.

Was ist der Unterschied zwischen arbeitsunfähig, berufsunfähig und erwerbsunfähig?2020-03-31T11:26:23+02:00

Eine Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn Sie Ihren Beruf nur vorrübergehend nicht mehr ausüben können. D. h. sie ist meist nur von kurzer Dauer. Wenn sich jedoch nach einiger Zeit keine Besserung einstellt, kann die Arbeitsunfähigkeit in eine Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit münden. D. h. Sie können Ihren Beruf für einen längeren Zeitraum oder dauerhaft nicht mehr ausüben. Mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten Sie bereits ab einer Berufsunfähigkeit von 50 % über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten in Ihrem aktuellen Beruf eine monatliche Rente. Die gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente erhalten Sie dagegen nur, wenn Sie dauerhaft keine Tätigkeit mehr als drei Stunden pro Tag machen können.

Ab wann erhalte ich die Berufsunfähigkeitsrente und wie lange?2020-03-31T11:26:41+02:00

Wann Sie die Berufsunfähigkeitsrente erhalten, hängt von Ihrem Tarif ab. Bei manchen Tarifen gilt die Sofortauszahlungspflicht. D.h. ab dem ersten Monatsbeitrag haben Sie im Krankheitsfall Anrecht auf eine monatliche Rente. In der Regel erhalten Sie diese solange Sie leben, Sie berufsunfähig sind oder bis zum vereinbarten Leistungsendzeitpunkt (meist Beginn der gesetzlichen Altersrente).

Gibt es Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung?2020-03-31T11:34:55+02:00

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist bei einer Berufsunfähigkeit der beste Schutz. Manchmal lehnen jedoch die Versicherungsgesellschaften einen BU-Antrag wegen Vorerkrankungen ab oder die monatlichen Beiträge sind z. B. wegen Risikosportarten dem Antragssteller zu hoch. Dann gibt es verschieden Alternativen, die allerdings einen geringeren Schutz bieten. Diese Möglichkeiten gibt es:

Erwerbsunfähigkeitsversicherung: Die Rente wird erst ausgezahlt, wenn Sie gar nicht mehr arbeiten können (gilt auch bei psychischen Erkrankungen).

Dread-Desease-Versicherung: Statt einer Rente erhalten Sie einen Einmalbetrag (physische Erkrankungen werden nicht versichert).

Multi-Risk-Versicherung: Sie erhalten bei einer schweren Erkrankung oder dem Verlust von bestimmten Fähigkeiten eine Rente. Physische Erkrankungen oder orthopädische Probleme sind bei solchen Tarifen jedoch nicht mitversichert.

Grundfähigkeitsversicherung: Diese Versicherung zahlt beim Verlust bestimmter Fähigkeiten (z. B. Gehen oder Tragen) eine Rente.

Sind die BU-Beiträge von der Steuer absetzbar?2020-03-31T11:29:48+02:00

Berufs­unfähigkeits­beiträge sind Vorsorgeaufwendungen. Damit sind sie von der Steuer absetzbar. Allerdings ist die Anerkennung von Vorsorgebeiträgen nach oben begrenzt. Derzeit dürfen Angestellte Beiträge bis zu einem Betrag von insgesamt 1.900 Euro bei der Steuer geltend machen. Selbständige und Freiberufler dürfen sogar bis zu 2.800 Euro ihrer Vorsorgeversicherungen als Sonderausgaben absetzen. Aber unter Vorsorge fallen auch die gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge. Aus diesem Grund wird bei den meisten Bundesbürgern die Beitragsobergrenze häufig schon durch die Sozialversicherungsbeiträge erreicht.

Welche Bedeutung hat der Gesundheitsfragebogen2020-03-31T11:31:36+02:00

Vor dem Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung muss in der Regel ein Gesundheitsfragebogen ausgefüllt werden. Der Umfang der Gesundheitsfragen unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer. Auch stuft jede Versicherungsgesellschaft Vorerkrankungen unterschiedlich ein.
Je nach Ergebnis der Auswertung des Gesundheitsfragebogens kann es zu Risikoaufschlägen oder zu einer Ablehnung kommen. Wichtig ist, dass die Fragen auf jeden Fall wahrheitsgemäß beantwortet werden! Denn bei absichtlich falschen Angaben muss der Versicherer Ihnen unter Umständen im Leistungsfall keine Rente auszahlen.
Erkrankungen, die erst nach dem Versicherungsabschluss festgestellt werden, spielen für die Berufs­unfähigkeits­versicherung keine Rolle. Diese müssen Sie im Nachhinein nicht melden. Die VUMAK GmbH bietet die Möglichkeit der anonymen Risikovorabfrage. Das bedeutet, dass sie einen Vergleich unter den verschiedenen Versicherern macht, ohne dabei Ihren Namen preiszugeben.

Ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung möglich?2020-03-31T11:33:04+02:00

In der Regel: Nein! Es gibt aber auch Ausnahmen. Personen, die vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden, können z. B. unter bestimmten Bedingungen auch über die gesetzliche Altersrente ohne Gesundheitsprüfung abgesichert werden.
 
Oder Ihr Arbeitgeber bietet Ihnen die Möglichkeit einer Absicherung über einen Gruppenvertrag. Dann entfällt in der Regel die detaillierte Gesundheitsprüfung. Der Nachteil ist, dass Sie diesen Versicherungsschutz bei einem Arbeitgeberwechsel wieder verlieren.

Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeits- und Dienstunfähigkeitsversicherung?2020-03-31T11:34:31+02:00

Die Dienst­unfähigkeits­versicherung gilt nur für Beamte. Diese verfügen, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen ihren Dienst nicht mehr ausüben können, durch ihren Dienstherrn über eine finanzielle Absicherung. Diese kann jedoch je nach Beamtenstatus unterschiedlich hoch ausfallen. Daraus entsteht eine individuelle Versorgungslücke. Diese kann der Beamte durch eine private Dienst­unfähigkeits­versicherung schließen.
Die sogenannte Dienst­unfähigkeits­klausel sorgt bei den Angeboten der Versicherer für große Leistungsunterschiede. Es ist also wichtig diese im Vertrag sorgfältig zu prüfen. Gerade Lehrer sind im zunehmenden Maße von Berufsunfähigkeit durch Burnout betroffen. Für sie ist eine Dienst­unfähigkeits­versicherung auf jeden Fall ratsam. Die freien Versicherungsmakler der VUMAK GmbH sind auf die Beratung von Beamten spezialisiert.

Die BU-Alternativen im Vergleich2020-03-31T11:37:22+02:00
  • Erwerbs­unfähigkeits­versicherung: Rente wird erst ausgezahlt, wenn Sie gar nicht mehr arbeiten können (auch wegen einer psychischen Erkrankung).
  • Dread-Desease-Versicherung: Statt einer Rente erhalten Sie einen Einmalbetrag. Physische Erkrankungen sind nicht versichert.
  • Multi-Risk-Versicherung: Rente bei schweren Erkrankungen oder dem Verlust von bestimmten Fähigkeiten. Physische Erkrankungen oder orthopädische Probleme sind jedoch nicht versichert.
  • Grund­fähigkeits­versicherung: Diese Versicherung zahlt beim Verlust bestimmter Fähigkeiten (z. B. Gehen oder Tragen) eine Rente.

Sie haben noch weitere Fragen zur Berufs­unfähigkeits­versicherung. Dann kontaktieren Sie einen unserer freien Versicherungsmakler. Er berät Sie persönlich und kostenlos.

Der wichtigsten Leistungen beim BU-Tarif

Beim Abschluss einer Versicherung sollten Sie auf keinen Fall nur auf die Tarifhöhe achten. Denn was nützt Ihnen ein günstiger Tarif, wenn Ihnen am Ende keine Rente ausgezahlt wird. Ihre Entscheidung sollte deshalb in erster Linie auf dem Leistungsumfang des Tarifs begründet sein.

  • Weltweiter Versicherungsschutz: Falls Sie im Ausland arbeiten möchten.
  • Aussetzen oder Stundung der Beiträge: Bei Arbeitslosigkeit, Elternzeit, usw. können Sie Ihre monatlichen Beiträge aussetzen oder stunden lassen.
  • Sofortschutz: Der Versicherer sichert Ihnen ab dem ersten Beitrag den vollen Schutz zu.

Die Vorteile eines unabhängigen Versicherungsmaklers beim BU-Abschluss