Wenn Sie eine Versicherung abgeschlossen haben, lösen verschiedene Ereignisse ein sogenanntes Sonderkündigungsrecht aus. Hierdurch können Sie eine außerordentliche Kündigung aussprechen, beispielsweise um zu einem günstigeren Tarif zu wechseln. Wir zeigen Ihnen, welches besonders Ereignis hierfür vorliegen muss.

Sonderkündigung und Versicherungscheck miteinander kombinieren

Eine Sonderkündigung ist möglich, wenn die Fortführung des Vertrags unter neuen Umständen für eine der beiden Seiten nicht mehr ohne weiteres zumutbar ist. Vor allem die einseitige Vertragsänderung gehört in der Praxis hierzu, beispielsweise wenn Ihr Versicherer höhere Beiträge ankündigt. Falls sich hierbei nicht zeitgleich das Leistungsspektrum verbessert, können Sie nach Paragraph 40 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) mit einer Frist von vier Wochen kündigen.

Besonders häufig kommt dies bei der KFZ-Versicherung vor. Hier kommt es jährlich durch Anpassung der Typ- und Regionalklassen zu Änderungen in den Beiträgen. Neben dem 30. November als Stichtag können Sie Ihren Vertrag vier Wochen nach Erhalt Ihrer neuen Beitragsaufstellung kündigen, sofern in einer Sparte wie KFZ-Haftpflicht oder Kaskoschutz eine Beitragserhöhung erkennbar ist. Bei anderen Vertragsarten sollten Sie im Vertragstext nach den jeweils gültigen Kündigungsfristen schauen, gerade wenn Sie nach einem Versicherungscheck zu einem günstigeren oder besseren Anbieter wechseln möchten.

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