Versicherungen für Rechtsanwälte

  • Berufshaftpflichtversicherung

  • Private Krankenversicherung (PKV)

  • Cyberversicherung

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Berufshaftpflichtversicherung – Für Anwälte ein Muss

Anwälte haben keine Wahl – für ihre Zulassung sind sie per Gesetz verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung (auch Vermögens­schaden­haftpflicht genannt) abzuschließen. In §51 BRAO (Bundesrechts­anwaltsordnung) steht, dass ein Rechtsanwalt gegen Vermögensschäden versichert sein muss. Aus diesem Grund prüft die Bundesrechts­anwaltkammer vor der Erstzulassung eines Fachanwalts, ob ein ausreichender Versicherungsschutz vorliegt. Die Berufshaftpflichtversicherung schützt den Anwalt zudem bei beratenden Tätigkeiten als Insolvenz­verwalter, Mediator oder Testamentsvollstrecker vor eventuellen Vermögensschäden.

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Wichtige Leistungen der Berufshaftpflichtversicherung

Ein starker Vermögens­schadens­haftpflicht­versicherungs­tarif bietet tarifliche Zusatzleistungen. Diese müssen zu den beruflichen Bedürfnissen des Anwalts passen. Denn es macht einen Unterschied, ob man als angestellter Anwalt oder zugelassener Rechtsanwalt arbeitet oder eine Sozietät, RA-GmbH oder PartGmbB hat.

Zusatzleistungen bei der Berufshaftpflichtversicherung

  • Sofortige Kammerbestätigung für die Zulassung
  • Mitversicherung von Partnern
  • Streichung der Sozienklausel (§ 12 AVB)
  • Mitversicherung der Erbenhaftung
  • Versicherungsschutz für immaterielle Schäden
  • Flexibilität durch feste oder prozentuale Selbstbeteiligung
  • Günstigere Tarife für angestellte Rechtanwälte oder Junganwälte
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Private Krankenversicherung (PKV) für Rechtsanwälte

Als selbstständiger Rechtsanwalt haben Sie die Wahl, ob Sie von den besseren Leistungen einer privaten Krankenversicherung profitieren möchten. Denn bei einem freien Beruf besteht keine Versicherungspflicht. Aber auch festangestellte Rechtsanwälte, deren Gehalt über der Versicherungs­pflichtgrenze von aktuell 60.750 EUR liegt, können jederzeit in die private Krankenversicherung wechseln.

Die Vorteile der privaten Krankenversicherung

  • Bessere Leistungen (z. B. freie Arztwahl, Zahnersatz, alternative Heilmethoden)
  • Individuelle Tarifgestaltung (z. B. Selbstbeteiligung)
  • Anspruch auf Krankentagegeld
  • Günstige Tarife für Anwälte (Gruppenversicherungsverträge)
  • Möglichkeit von Beitragsrückerstattungen
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Cyberversicherung

Anwälte haben Zugang zu höchst persönlichen Daten ihrer Mandanten. Mit diesen müssen sie nicht erst seit Inkrafttreten der neuen Datenschutzverordnung (DSGVO) äußerst vorsichtig umgehen. Von daher trifft es Anwälte besonders schwer, wenn sie Opfer von einem Cyberangriff werden. Dieses Risiko ist in den letzten Jahren durch die verstärkt online stattfindende Korrespondenz und die Nutzung sozialer Medien deutlich gestiegen.

Ein Cyber-Schaden kann einen Anwalt schnell die berufliche Existenz kosten. Deshalb empfiehlt es sich gerade für Anwälte eine Cyberversicherung abzuschließen. Sie deckt z. B. die Kosten für die Datenwiederherstellung, Drittschäden oder Cyber-Erpressung ab. Einige Versicherungsgesellschaften bieten ihren Kunden zusätzlich den Service einer IT-Hotline an. D. h. im Falle eines Cyberangriffs berät ein IT-Fachmann den geschädigten Anwalt persönlich.

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