Der Selbstbehalt als Beteiligung an den Schadenskosten war über Jahre hinweg ein Merkmal der KFZ-Versicherung. Mittlerweile bieten Versicherungen bei immer mehr Tarifen diese Regelung an, mit deren Hilfe sich die monatlichen Beiträge teils erheblich reduzieren lassen. Doch nicht in jedem Versicherungsbereich ist die Einwilligung in einen Selbstbehalt zu empfehlen.

Art und Höhe der Selbstbeteiligung richtig wählen

In manchen Sparten hängt die Sinnhaftigkeit von der persönlichen Situation ab. Wer eine Private Kranken-versicherung (PKV) abschließt und sehr regelmäßige Arztbesuche abschätzen kann, wird diese nicht immer aus eigener Tasche mitfinanzieren wollen.

Umgekehrt verhält es sich bei der KFZ-Versicherung: Wer sicher hinter seinem Steuer sitzt und nicht mit einem Vollkaskoschutz rechnet, wird leichter in einen Selbstbehalt zur Reduktion seiner Beitragszahlungen einwilligen können.

Auch die Rechtschutzversicherung kann in den meisten Fällen mit einem Selbstbehalt abgeschlossen werden. Häufige Rechtsstreitigkeiten sind gerade bei Privatpersonen seltener zu erwarten, als dass nicht am Jahresbeitrag gespart werden könnte.

Bei der Haftpflichtversicherung liegen die Schadenskosten im Durchschnitt im dreistelligen Bereich, hier ergeben Selbstbeteiligungen im dreistelligen Eurobereich meist keinen Sinn.

Höher fallen die Schadenskosten in der Gebäudeversicherung aus, hier sind Kosten und Nutzen abzuwägen.

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Unser Fazit lautet: Pauschal lässt sich nichts für oder gegen den Selbstbehalt sagen. Eine umfassende, individuelle Beratung und ein Tarifvergleich zeigen häufig erst, welche Unterschiede zwischen den einzelnen Gesellschaft vorliegen und wie die Eurobeträge bei Selbstbeteiligungen gestaffelt sind. Auch Sie können schlimmstenfalls sehr teure Fehler vermeiden – nehmen Sie Kontakt auf und lassen Sie sich durch erfahrene und unabhängige Versicherungsmakler beraten!