Was Sie beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherungbeachten sollen

Ein Rechtsstreit kann schnell entstehen und auch schnell teuer werden.Wenn Sie im Streitfall bestens abgesichert sein wollen, dann sollten Sie beim Abschluss besonders folgende Punkte berücksichtigen:

1. Deckungssumme
Die Deckungssumme ist der vertraglich vereinbarte Höchstbetrag, den eine Versicherung im Schadensfall zahlt. Eine Summe von 500.000 Euro sollte hier ausreichen und nur höher gewählt werden, wenn Sie sie zu gleichen oder sogar günstigeren Konditionen erhalten.

2. Höhe der Selbstbeteiligung
Bei Tarifvergleichen finden Sie häufig eine Selbstbeteiligung von 150 Euro. Durch sie können Sie am Beitrag sparen, da die zu zahlenden Prämien dann günstiger ausfallen.

3. Stichentscheid einschließen
Falls der Versicherer nach Prüfung des Rechtsstreits keine Aussichten auf Erfolg sieht und die Kostenübernahme ablehnt, haben Sie die Möglichkeit, einen Stichentscheid herbeizuführen und die Ablehnung von Ihrem eigenen Anwalt beurteilen zu lassen.

4. Folge-Ereignis-Theorie
Beim Regulieren nach der Folge-Ereignis-Theorie erhalten Sie den Rechtsschutz auch dann, wenn die Streitigkeiten bereits vor dem Versicherungsabschluss vorlagen. Inzwischen wird dies in vielen Tarifen mit angeboten.

5. Freie Anwaltswahl
Versicherer möchten durch die Zusammenarbeit mit Vertragsanwälten Kosten sparen. Wenn Sie im Ernstfall aber – ohne Nachteil – lieber einen Anwalt Ihres Vertrauens beauftragen möchten, sollten Sie auf die freie Anwalts- oder Mediatorwahl achten.

Ob im Straßenverkehr, im Berufs- oder Privatleben: In allen Lebenslagen kann es zu rechtlichen Streitigkeiten mit ungewissem Ausgang kommen. Damit Sie – in welchem Fall auch immer – gut abgesichert sind, beraten wir Sie gern kompetent, unverbindlich und kostenfrei.

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