In den nächsten Wochen werden sich viele Bundesbürger mit der Steuererklärung für das vergangene Jahr befassen. Die private Krankenversicherung (PKV) und zugehörige Beitragszahlungen können hier unter Umständen steuermindernd angegeben werden, wobei beim Thema Selbstbehalt häufig Unsicherheit herrscht. Wir zeigen Ihnen, was möglich ist und weshalb ein güstigerer Tarifbezüglich der Beitragszahlungen zum Problem werden kann.

Sonderausgaben für die PKV begünstigend nutzen

Eine Selbstbeteiligung ist auf den ersten Blick attraktiv, da Sie mit dieser die Höhe der monatlichen Beiträge reduzieren. Müssen Sie eine Behandlung in der PKV beanspruchen, zahlen Sie zunächst die vereinbarte Selbstbeteiligung, den verbleibenden Restbetrag übernimmt der Versicherer. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs ist es jedoch nicht möglich, solche Ausgaben als außergewöhnliche Belastungen bei der Steuererklärung anzugeben.

Dies stellt einen Unterschied zu den Beitragszahlungen dar, die sowohl in der gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherung bis zu Obergrenzen steuermindernd anzugeben sind. Ausgaben für Medikamente, Hilfsmittel und Behandlungen fallen bei einer Selbstbeteiligung also weder unter die Beitragszahlung, noch sind sie als besondere Belastungen zu bewerten. Ein Umstand, der gegen diese günstigere Tarifvariante spricht.

Mehr durch unsere kostenlose und unabhängige Beratung erfahren

Neben dem Faktor der steuerlichen Anrechnung beeinflussen weitere Faktoren, wie ein optimaler Tarif aussieht. Freie Versicherungsmakler der VUMAK GmbH machen Sie gerne mit allen wichtigen Informationen für den optimalen Tarifabschluss vertraut. Nicht nur im Gesundheitsbereich helfen Ihnen unsere Experten weiter, bei der Fülle an Tarifen und Klauseln den Überblick zu behalten. Nutzen Sie den persönlichen Kontakt zu uns, um die steuerlichen Besonderheiten von verschiedenen Tarifmodellen zu erkennen.