Um die monatlichen Beiträge für den Schutz einer privaten Krankenversicherung auf einem niedrigen Niveau zu halten, bieten viele Versicherungsunternehmen eine teilweise oder komplette Selbstbeteiligung bis zu einer festgelegten Eurogrenze an. Ob die Inklusion dieser Regelung in den individuellen Versicherungsvertrag lohnt, hängt von den gesundheitlichen Voraussetzungen und den finanziellen Möglichkeiten ab.

Varianten der PKV-Selbstbeteiligung kennen lernen

Je nach Tarif wird neben einem vollständigen Selbstbehalt für alle Behandlungsmaßnahmen eine Selbstbeteiligung in Teilbereichen angeboten. Auch ein prozentualer Selbstbehalt lässt sich aushandeln, um die Beiträge zu senken und im Falle einer notwendigen Behandlung Teilkosten zu übernehmen.

In sämtlichen Modellen ist die Höhe des Selbstbehaltes nach oben beschränkt, meist durch eine Jahresobergrenze in Höhe mehrerer Hundert oder Tausend Euro. Wer pro Kalenderjahr Krankheitskosten im geringen Ausmaß fürchtet, was bei jungen Versicherungsnehmern häufig der Fall ist, sollte über diese Vertragsoption zur Reduktion seiner Beiträge nachdenken. Mit höherem Lebensalter wird die Regelung uninteressanter, da hier häufigere Arztbesuche zu immer mehr Zuzahlungen führen.

Das richtige Finanzierungsmodell durch professionelle Beratung finden

Ob pauschaler Selbstbehalt oder fallweise Eigenbeteiligung – einmal in die Regelung eingewilligt, bleibt sie fast immer fester Vertragsbestandteil über Jahre und Jahrzehnte hinweg. Ansonsten würden viele Versicherte die private Krankenversicherung in den ersten Lebensjahren mit hohen Selbstbeteiligungen führen, zum Lebensabend hin jedoch in einen Tarif ohne Selbstbehalt wechseln. Ob die Regelung individuell sinnvoll ist oder nicht, muss daher rechtzeitig überlegt werden, wobei wir als unabhängige Versicherungsmakler gerne weiterhelfen und weitere Möglichkeiten zur Reduktion Ihrer Beitragszahlungen aufzeigen!