Rechtsschutzversicherung: Welche Kosten werden übernommen?

Die private Rechtsschutzversicherung stellt einen umfassenden Schutz in Form von Kostenerstattungen dar. Der Versicherer übernimmt aber nur dann die Kosten, wenn vorher eine sogenannte Deckungszusage erfolgt ist. Hierbei handelt es sich zwar auch um keine endgültig garantierte Kostenübernahmeaber im Allgemeinen sind das alle Bestreitungen, die erforderlich sind, um einen Anspruch zu verfolgen oder eine Klage abzuwehren.

Kosten, die durch die private Rechtsschutzversicherung im Streitfall übernommen bzw. nicht übernommen werden:

übernahmefähige Kosten

  • Anwaltsgebühren im Rahmen der gesetzlichen Gebührenordnung, Zeugengelder, Honorare der Sachverständigen, kostenintensive Gutachten
  • sämtliche anfallende Gerichtskosten; auch die der Gegenseite, wenn der Prozess verloren wird
  • Darlehen für verhängte Strafkautionen
  • Im Ausland: für das Verfahren notwendige Übersetzungen

 

nicht übernommene Kosten

  • bei nicht erfüllter Wartezeit
  • bis auf anwaltliche Beratung keine Erstattung bei familieninternen Streitigkeiten wie z. B. bei Scheidung, Erbrecht
  • Keine Übernahme von Baurechts- und Spekulationsstreitigkeiten
  • Keine Begleichung von Bußgeldern oder Geldstrafen aus der Rechtsschutzversicherung
  • Keine von Ihnen vorsätzlich und rechtswidrig verursachten Rechtsstreitigkeiten
Wer selbst klagen oder es darauf ankommen lassen möchte, selbst verklagt zu werden, sollte nicht ohne den Rückhalt einer Rechtsschutzversicherung durch das Leben gehen. Ein Vergleich der privaten Rechtsschutzversicherungen zeigt jedoch: nicht alle gewähren den gleichen Schutz
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