Wenn Sie die  Private Krankenversicherung (PKV) in einem Voll- oder Zusatztarif nutzen, werden Sie auf die Erstattungs-fähigkeit in einer Vielzahl von Fällen vertrauen wollen. Ein Streitfall in dieser Hinsicht ist die Augen-Lasik-Operation, um die Sehfähigkeit des Betroffenen dauerhaft zu verbessern. Ein aktuelles Gerichtsurteil schafft neue Klarheit und gibt Rahmenbedingungen, wann eine medizinische Notwendigkeitin diesem Bereich vorliegen könnte.

Bei der Augenoperation auf die PKV vertrauen

Mit seinem aktuellen Grundsatzurteil (Az.: IV ZR 533/15) macht der Bundesgerichtshof (BGH) deutlich, dass unter bestimmten Umständen die Musterbedingungen für Versicherungsverträge der PKV erfüllt sind und in so einem Fall die Kosten für die Augenlaseroperation von der PKV übernommen werden sollte. Im konkreten Fall lag bei der Versicherten eine Fehlsichtigkeit auf beiden Augen im Rahmen von 3,0 bzw. 2,75 Dioptrien vor. Ob der Eingriff tatsächlich medizinisch notwendig ist, muss nach Rückgabe der Klage das zuständige Landgericht entscheiden.

Das Urteil könnte Folgen für weitere medizinische Bereiche und ihre Bewertung seitens der Versicherer haben. Nach Auffassung des Bundesgerichtshofs ist nicht die medizinisch fachliche Auslegung bei der Bewertung entscheidend, sondern das Verständnis für Tarifregelungen eines durchschnittlichen Versicherungsnehmers. Ein normales Leben mit der bereits vorliegenden Einschränkung der Sehfähigkeit war unter den gegebenen Umständen schließlich nicht gegeben.

Starke Tarife auch in anderen Versicherungssparten abschließen

Grundsätzlich sind in allen Tarifen Klauseln und eventuelle Leistungseinschränkungen zu überprüfen. Eine umfassende und unverbindliche Beratung durch die VUMAK GmbH ebnet Ihnen den Weg hierzu. Freie Versicherungsberater unserer Gesellschaft verhelfen Ihnen nicht nur im gesundheitlichen Bereich dabei, zu einer Absicherung nach Maß zu gelangen. Nehmen Sie Kontaktauf, beispielsweise um Klauseln privater Krankenversicherungstarife besser zu verstehen!