Die Wahl zwischen gesetzlicher Krankenversicherung und privater Krankenversicherung ist häufig nicht ganz einfach. Das gilt vor allem für Berufsgruppen, bei denen Faktoren wie Einkommen und Gesundheitszustand eine entscheidende Rolle spielen.

Bei Beamten sieht das anders aus: Die PKV ist für Beamte besonders attraktiv – nicht umsonst sind 93 % der Beamten privat versichert.

In Bezug auf die PKV haben Beamte im Vergleich zu Angestellten entscheidende Vorteile:

  • Sie können zu Beginn ihrer Laufbahn immer eine private Krankenversicherung abschließen – und zwar unabhängig von Faktoren wie Einkommen, Alter und Gesundheitszustand.
  • Außerdem erhalten Beamte durch die sogenannte „Beihilfe“ attraktive Zusatzzahlungen, was für niedrige Beiträge sorgt.

Wir von der VUMAK sind Versicherungsmakler mit Spezialisierung auf Berufsunfähigkeitsversicherung und private Krankenversicherung.

In diesem Artikel zeigen wir die wichtigsten Aspekte bei der PKV für Beamte auf, erläutern Vorteile und Nachteile, berichten aus unserem Erfahrungsschatz und geben Tipps zur Umsetzung.

Wir beraten regelmäßig Beamte zur privaten Krankenversicherung und können dadurch unsere Erfahrungen aus der täglichen Praxis einfließen lassen.

Dafür stehen wir als unabhängige Versicherungsmakler der VUMAK

Das macht unsere Arbeit bei der VUMAK aus:

  • Unabhängige Versicherungsmakler nach § 34d Absatz 1 Gewerbeordnung.
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Definition eines Beamten

Beamte zeichnen sich durch ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis und Treueverhältnis aus. Sie dienen einem Dienstherren und sind deshalb nicht den Arbeitnehmern zuzuordnen. Dieses Dienstverhältnis ist auf Lebenszeit ausgelegt und ist mit besonderen Rechten und Pflichten ausgestattet.

Beamte sind durch diese Gestaltung sowohl von „normalen Arbeitnehmern“ als auch von „Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst“ zu unterscheiden. Denn die Beschäftigungen dieser beiden Gruppen sind durch das private Arbeitsrecht geregelt.

Richter und Soldaten sind keine Beamten, da deren Rechte und Pflichten in anderen Normen geregelt werden. Trotzdem genießen auch diese Gruppen zum Teil ähnliche Regelungen wie klassische Beamte.

Krankenversicherung für Beamte: GKV oder PKV?

Beamte und Beamtenanwärter sind von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse befreit. Aus diesem Grund können Beamte unabhängig von anderen Faktoren eine private Krankenversicherung abschließen – sie genießen Wahlfreiheit zwischen GKV und PKV.

Für Nicht-Beamte spielen folgende Faktoren für die Versicherbarkeit eine Rolle:

  • Arbeitsentgeltgrenze / Versicherungspflichtgrenze (64.350 € im Jahr 2022).
  • Alter.
  • Gesundheitszustand.

Diese Aspekte stellen für viele Arbeitnehmer Ausschlusskriterien dar oder können mit hohen zusätzlichen Belastungen verbunden sein. Beamte dagegen genießen in dieser Hinsicht viele Vorteile und haben einen erleichterten Zugang zur Absicherung über die private Krankenversicherung.

Vorteile der PKV für Beamte

Beamte können frei zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung wählen. Häufig bietet sich ganz klar die PKV für Beamte an, da es fast nur Vorteile gibt.

Bereits „schlanke“ PKV-Tarife können dabei mehr Leistung bieten als die gesetzliche Krankenversicherung für Beamte.

Es gibt viele Vorteile, die speziell für Beamte in der PKV gelten:

  • Zuzahlungen der Beihilfe.
  • Begrenzung der Risikozuschläge.
  • Vorteile für die Familie.

Sowie allgemeine Vorteile der PKV, welche für jeden privat Versicherten gelten:

  • Dauerhafte Leistungsgarantie.
  • Schnellere Termine.
  • Wahlfreiheit der Leistungen.

a) PKV-Vorteile speziell für Beamte

Da Beamte und Beamtenanwärter von der Beihilfe in den Zahlungen unterstützt werden, müssen die Beamten lediglich die nicht abgedeckten Beiträge entrichten. Das führt dazu, dass Beamte mit der privaten Krankenversicherung oftmals günstiger versichert sind als mit der gesetzlichen Krankenversicherung – häufig mit besseren Leistungen.

Die Risikozuschläge bei bestimmten Beamten sind auf ein Maximum von 30 % begrenzt, was für Beamte auf Lebenszeit und Beamte auf Widerruf gilt.

In der PKV lassen sich geringe Beiträge durch ein niedriges Einstiegsalter erzielen: Wer also früh einsteigt, kann mit geringeren Beiträgen rechnen. Ein weiterer Vorteil beim frühen Einstieg ist, dass bereits von Anfang an für die Altersrückstellung gesorgt wird.

Die ganze Familie kann profitieren, da Ehepartner (und Lebenspartner) sowie Kinder Anspruch auf Beihilfe haben – zumindest solange sie kein Einkommen oder ein geringes Einkommen haben und nicht der GKV-Pflichtversicherung unterliegen. Diese Grenze für das Einkommen wurde im Jahr 2021 auf 20.000 € angepasst. Angehörige mit Anspruch auf Beihilfe profitieren dabei durch hohe Beihilfesätze. Sogenannte „Beamtenkinder“ genießen mit 80 % Beihilfe den höchsten Beihilfesatz.

Erhöhung der Beihilfe im Alter sorgt für Entlastung bei den Beiträgen: Denn die Beihilfe steigt im Ruhestand von 50 % auf 70 % und verringert so den eigenen Anteil für die Krankenversicherung. Dieser Vorteil ist vor allem im direkten Vergleich mit „Nicht-Beamten“ bemerkenswert, welche im Alter mit einer Steigerung der PKV-Beiträge rechnen müssen.

b) PKV-Vorteile ganz allgemein

Dauerhafte Leistungsgarantie bedeutet, dass die Leistungen in der PKV (im Gegensatz zur GKV) garantiert sind und es keine Leistungskürzungen geben darf. Diese Leistungsversprechen der PKV gelten ein Leben lang.

Schnellere Termine und geringere Wartezeiten durch die private Krankenversicherung.

Die Leistungen in der privaten Krankenversicherung lassen sich anpassen, falls es Beitragserhöhungen geben sollte.

Individuelle Wahlfreiheit, was Leistungen wie freie Arztwahl und Zahnbehandlungen anbelangt.

Die Möglichkeit für günstigere Tarife als in der GKV, was vor allem für Einsteigertarife gilt.

Die Beitragshöhe ist unabhängig vom Einkommen, was besonders für Gutverdiener ein großer Vorteil ist.

Es gibt spezielle Tarife, die auf bestimmte Berufsgruppen abgestimmt sind wie Ärzte, Studenten und Beamte.

Anspruch auf Beihilfe: Dienstherr zahlt mit

Beamte erhalten einen Zuschuss zwischen 50 % und 80 % durch die sogenannte „Beihilfe“ – das gilt jedoch nur für die private Krankenversicherung.

Wenn Beamte sich in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern, erhalten sie in den meisten Bundesländern keinen Zuschuss und müssen dadurch den gesamten Betrag selbst bezahlen. Ausnahmen dazu sind Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Thüringen – dort gibt es Zuzahlungen zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Einen Anspruch auf Beihilfe haben Personen, die Dienstbezüge erhalten. Darunter können zum Beispiel folgende Berufsgruppen fallen: Lehrer, Referendare, Polizisten, Soldaten, Professoren, Richter, Justizbeamte und Feuerwehrleute.

„Anspruch auf Beihilfe“ bedeutet, dass der Dienstherr einen Teil der Beiträge zahlt und sich die Belastung für den Beamten dadurch verringert.

Dienstherren zahlen mit mindestens 50 % Beihilfe einen beachtlichen Anteil, weshalb Beamte lediglich die sogenannten „Restkosten“ entrichten müssen.

Offizielle Zahlen zu Beihilfesätzen am Beispiel der Bundesbeamten:

Der Beihilfesatz beim Dienstherrn Bund beträgt

– 50 Prozent für aktive Beamte,
– 70 Prozent für Versorgungsempfänger bzw. Ehepartner (bis zum Einkommen i. H. v. 17.000 Euro mit einer Übergangsregelung für die alte 18.000 Euro-Grenze bzw. einheitlich ohne Übergangsregelung 20.000 € ab dem 1.1.2021) und Beamte in Elternzeit (ab 1.1.2021) sowie
– 80 Prozent für Kinder beziehungsweise Waisen.

Quelle: „Beihilfe für Beamte“ des dbb beamtenbund und tarifunion

Welche Belastung unter Berücksichtigung der Beihilfe tatsächlich anfallen wird und welche Gestaltungsmöglichkeiten es dabei gibt, ermitteln wir regelmäßig für unsere Kunden.

Frage gerne auf dieser Seite direkt bei uns an!

Kriterien für eine gute Beamten-PKV

Wie bei anderen Versicherungsleistungen auch, ist die Auswahl des passenden Tarifs bei der passenden Gesellschaft wichtig, um Kosten und Leistungen mit den persönlichen Bedürfnissen in Einklang zu bringen.

Mögliche Kriterien für die Beamten-PKV:

  • Ambulante Arztbehandlung
  • Direkte Facharztbehandlung
  • Arzneimittel
  • Sehhilfen
  • Psychotherapie
  • Heilpraktiker
  • Zimmerart (Zweibett, Einbett)
  • Privatärztliche Behandlung (Chefarzt)
  • Stationäre Leistungen über Höchstsatz
  • Zahnleistungen
  • Beihilfeergänzung
  • Kur

Wichtige Fragestellungen für die Gestaltung:

  • Sollen Arzneimittel vollständig erstattet werden oder sind z.B. 80 % ausreichend?
  • Ist ein Zweibettzimmer ausreichend oder ist ein Einbettzimmer gewünscht?
  • Welche Selbstbeteiligung ist angemessen und gewünscht?

Diesen Fragestellungen gehen wir mit unseren Kunden in unserer kostenlosen Beratung auf den Grund und sorgen damit für die passende Ausgestaltung der Tarife: Ganz individuell.

Unsere Beratung mit Spezialisierung auf PKV für Beamte

Entscheidungen rund um die Krankenversicherung sind elementar und können entscheidende Auswirkungen auf die Zukunft haben. Dadurch ist es umso wichtiger, sich von Experten beraten zu lassen und die richtigen Tarife von guten Anbietern zu erhalten.

Unsere Erfahrungen bei der PKV für Beamte erlauben es uns, Fehler zu vermeiden und einen passenden Versicherungsschutz für unseren Kunden zu finden.

Wir haben tiefgreifende Kenntnisse über Markt, Versicherer und Tarife, die für die Wahl des richtigen Versicherungsprodukts unabdingbar sind. Dabei bauen wir auf einen Erfahrungsschatz von über 1.000 Beratungen, bei denen wir Kunden in diesen Themenbereichen unterstützt und betreut haben.

Die richtige PKV für Beamte finden: Mit der VUMAK

Aus unserer Erfahrung sind einige Aspekte bei der PKV-Auswahl und Betreuung bei Beamten besonders wichtig.

  • Beihilfeergänzungstarife prüfen, da diese speziell auf die Bedürfnisse von Beamten abgestimmt sind.
  • Spezialanbieter für Beamte anfragen: Also Versicherer, welche sich auf Beamte spezialisiert haben.
  • Flexibilität bewahren: Gibt es Änderungen in der Familiensituation oder Lebenssituation, lässt sich der Versicherungsschutz innerhalb von 6 Monaten in der Regel ohne erneute Gesundheitsprüfung anpassen: Zum Beispiel bei Geburt eines Kindes, Pensionierung, Heirat, Umzug in ein anderes Bundesland.

Einfacher Ablauf: Termin buchen und starten

Du bist an einer kostenlosen Beratung interessiert? Dann starte doch einfach in wenigen Schritten!

  1. Kostenlosen Termin buchen.
  2. Unverbindliches Erstgespräch mit uns führen.

In diesem ersten Gespräch lernen wir uns kennen und können Dir zeigen, an welchen Stellen Du noch nicht optimal abgesichert bist.

Wir lernen Deine Wünsche und Bedürfnisse kennen und planen die nächsten Schritte.

Wenn eine Zusammenarbeit für beide Seiten Sinn macht, folgen weitere Schritte:

  • Gemeinsame Ausarbeitung des Versicherungs-Konzepts.
  • Aufarbeitung der Gesundheitshistorie (bei BU und PKV).
  • Vergleich von Anbietern und Tarifen.
  • Abstimmung der Möglichkeiten mit den Versicherern.
  • Abschluss der Versicherungsverträge.
  • Fortlaufende Betreuung – falls Du das möchtest.

Wie sehr Du dabei eingebunden sein möchtest, entscheidest Du selbst!

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Als Versicherungsmakler mit jahrelanger Erfahrung möchten wir Dich gerne unterstützen – damit Du bei der Wahl und Ausgestaltung Deiner Versicherungen (z.B. BU-Versicherung und PKV) keine Fehler machst.

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