Für jeden Erwerbstätigen in Deutschland ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ein wichtiger Schritt, um die eigene Arbeitskraft finanziell abzusichern. Wie bei anderen Versicherungstarifen stellt sich die Frage, ob sich die jährlich zu leistenden Beiträge als Sonderausgabensteuerlich anrechnen lassen. Grundsätzlich ist dies möglich, viele Bundesbürger werden dennoch nicht finanziell von dieser Möglichkeit profitieren.

BU-Versicherung und die Einkommenssteuererklärung

Wird ein BU-Vertrag als Vollversicherung abgeschlossen, stellt er eine Sonderausgabe dar. Für diese gibt es für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer in Deutschland eine Höchstgrenze, die 1.900 Euro bzw. 2.400 Euro für Selbstständige und freie Berufe beträgt. Dieser Grenzbetrag wird im Regelfall schon durch die jährlichen Einzahlungen in die gesetzliche Krankenkasse erreicht, eine zusätzliche Anrechnung der BU-Versicherung entfällt hierdurch.

Anders sieht es bei einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung aus, die beispielsweise als Teil einer Riester-Rente oder einem sonstigen Produkt für die private Altersvorsorge abgeschlossen wurde. In diesem Fall liegen die Höchstgrenzen deutlich höher und die Anrechenbarkeit der Beiträge ist steuerlich möglich. Aus diesem Grund einen gekoppelten Vertrag abzuschließen, ist jedoch nicht immer ratsam. Oft entsprechen nicht alle Teile einer solchen Kombi-Versicherung den individuellen Wünschen im Leistungsfall. Zudem ist die Vertragsgestaltung nicht sehr flexibel.

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